Ich bin jetzt nicht der Versicherungsmathematiker, aber sollten die Abschläge auf den früheren Renteneintritt sich nicht mit der Gesamtsumme bis Lebensende gegenrechnen lassen? Da sollte doch ein Nullsummenspiel rauskommen?
Ich bin jetzt nicht der Versicherungsmathematiker, aber sollten die Abschläge auf den früheren Renteneintritt sich nicht mit der Gesamtsumme bis Lebensende gegenrechnen lassen? Da sollte doch ein Nullsummenspiel rauskommen?
So in meiner Verwandtschaft gesehen. Oberes Management bei einer Spedition, vom Mechaniker hochgearbeitet. Der Inhaber verkauft die Firma, der Käufer vertickt sofort alle Assets und macht den Laden dicht. Schon sitzt man mit Mitte 50 beim Amt und erfährt, dass man für Managementposten unterqualifiziert und für alles andere überqualifiziert und zu alt ist. Langjährige Berufserfahrung zählt halt einen Dreck, wenn man kein BWL-Studium vorweisen kann.
Nach ein paar Jahren “nicht vermittelbar” wurde dann empfohlen, einfach in den Vorruhestand zu gehen. Keine weiteren Vermittlungsversuche und dann Frührente sobald möglich. Arbeitswille und -fähigkeit wären da gewesen, aber mit dem Profil wollte ihn halt keiner haben. Und schon wird aus einem Einzahler ein Auszahler.
Als Rentner sieht dann auch die Arbeitslosenstatistik wieder besser aus. Das dürfte das Interesse am Vermitteln zusätzlich dämpfen.