Hallo zusammen,

Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.

Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?

  • Augustiner
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    2
    ·
    5 days ago

    Im Westen nichts Neues ist bisher mein einziges Buch von Remarque. Hast du Empfehlungen was dir sonst noch von ihm gefallen hat?

    Zugegebenermaßen hat mich der Mordplot auch weniger interessiert als der persönliche Wandel des Lehrers und die gesellschaftliche Atmosphäre des Stücks. Soziale Beobachtungsgabe und Umgang mit Sprache sind für mich eher Horvaths Stärken als Handlung. Soviel ich weis war das aber auch für Ihn eher der Fokus. Er wollte das bürgerlich Spießige kritisieren, das er als heuchlerisch und falsch betrachtete und für den Aufstieg des Faschismus mit verantwortlich machte.

    • kossa@feddit.org
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      3
      ·
      5 days ago

      Wie gesagt, bin Remarque Ultra, ich finde alle seine Werke richtig gut.

      Um die volle Bandbreite seiner Themen abzudecken, würde ich neben Im Westen nichts Neues hauptsächlich Zeit zu leben und Zeit zu sterben und Liebe deinen Nächsten empfehlen.

      Zeit zu leben ist quasi seine Verarbeitung des Zweiten Weltkriegs. Wem die nachvollziehbare Beschreibung von den Geschehnissen des 1. WK in Im Westen zusagt, der bekommt hier krasse Einblicke in die Realität der zerbombten Städte und der Repression des NS.

      Liebe deinen Nächsten ist crazy stuff, der sich um Staatenlose und Emigranten auf der Flucht in Europa vor den Nazis beschäftigt. Das finde ich sauwichtig, wer das gelesen hat, der ist über die aktuelle Flüchtlingsdebatte nur noch fassungsloser als vorher schon. Das ist quasi destilliertes “Nie wieder ist jetzt”, wenn man da so vor Augen geführt bekommt, wie quasi niemand in Europa den Verfolgten nur irgendwie helfen wollte.