Hintergrund | heise: KI-Müdigkeit: Fast drei Viertel wünschen sich die Arbeitswelt vor ChatGPT zurück
Eigentlich sollte sie die Produktivität steigern – inzwischen sind Mitarbeiter frustriert von KI. Viele würden die Technologie am liebsten abschaffen… (weiter)
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Wenn diese sogenannte KI halt gut wäre und es für alle ein bedingungsloses Grundeinkommen, von dem man gescheit leben kann, gäbe, könnte der PC meinen Job echt gern haben. Ich brauche den Job nicht um mich erfüllt zu fühlen, ich brauche den nur für Geld.
Das Problem ist: das KI-Zeug ist halt weder gut, noch gibt es ein bedingungsloses Grundeinkommen…
Wird es auch nicht geben. Wir haben die letzten Jahrzehnte damit verbracht, kummulative Produktionssteigerungen von bereinigt um die 250% einfach komplett nach oben zu transferieren, während die Reallöhne stagnieren (und da an denen auch Steuern, Gesundheit, Rente und Soziales hängen, muss das alles jetzt von weniger als einem Drittel der Leistung -dem der Arbeiter- bezahlt werden und die Abgaben müssen ständig steigen).
Und jetzt träumen die selben Spinner halt davon, nicht etwa die Niedriglohnjobs oder den Blödsinn, den so mancher CEO verzapft, durch KI zu ersetzen (das wäre einigermaßen realistisch), sondern stattdessen qualifizierte Arbeitskräfte loszuwerden, um deren Löhne einzusparen. Alles brave, abhängige Niedriglöhner unter der Kontrolle weniger, die sich einbilden irgendeinen wichtigen Job zu machen, ist die neue Zielmarke. Dass KI das gar nicht kann, ist egal, wenn man nur fest genug dran glaubt und ausreichend Menschen vom Märchen überzeugt^
Das ist mir alles klar. Ich hab ja nur gesagt, wann ich diesen KI-Kack gut fände, nicht, dass das Szenario in dem ich den gut fände auch nur ansatzweise realistisch ist.
Genau das - die letzten Jahrzehnte haben mit jedem Technikschub dazu geführt, dass die Arbeit verdichtet wurde. Dann wurde die Stelle des Kollegens, der gegangen ist, nie nachbesetzt. Die Restmannschaft hat das dann irgendwie gewuppt.