Meine Eltern wollen eine Wohnung verkaufen (sie haben 2). Da sie schon im Ruhestand sind, ist es sinnvoll, das Geld in ETFs zu investieren?
Sie sind 76 und 74 Jahre alt, klar im Kopf und gesund, aber heutzutage Menschen können bis 100 leben. Meine Eltern haben nie Geld angelegt, können aber lernen.
Sollten ETFs nicht zu empfehlen sein, was wäre eine gute Alternative?

Wenn sie an das Geld 15 Jahre nicht ran müssen ist es vertretbar. Allerdings nur theoretisch. Wie reagieren sie in einem Börsencrash wo es 50% runter geht? Ohne Börsenerfahrung weiß man selber nicht wirklich, wie man dann reagiert. Außerdem stellt sich die grundsätzlich Frage wie risikofreudig sie sind. Wenn es sicher angelegt werden soll ist die Börse nicht die richtige Wahl.
Du hörst dich an, wie ein Untergangsprophet, hehe. Einen Börsencrash von 50% gibt es nicht und gab es nie. Vielleicht mal vor hundert Jahren.
Der letzte größere Crash Corona oder Ukraine hat gerade mal 30% gekratzt. Die Börsenwelt ist heutzutage einfach zu „Systemkritisch“ als das man das abstürzen lässt. Die großen Notenbanken machen dann wie irre Stützungskaufe, um die Kurse, und damit die Finanzwirtschaft, stabil zu halten. Es wird keinen großen Börsencrash geben.
Stell dir doch mal vor: Die Quandts und Tech-Bro‘s dieser Welt wären plötzlich arm? Was meinst du was da vorher losgetreten wird?
Nehm es mir nicht übel aber dein Kommentar ist ein bisschen am Thema vorbei. Die Frage ist nicht wie weit es nach unten geht. Krisen gehören zum Börsenalltag. Sowas zu zu ignorieren würde ich als schlechte Beratung einstufen.
Klar kann man darüber diskutieren, wie weit es nach unten gehen kann. Aber unter dem Stich weiß es halt niemand.
Dann schreib es doch auch so und nicht als ob 50% eine feste Zahl ist. Es liest sich wie ein Totalverlust.
Sorry, aber diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen.