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Cake day: March 16th, 2026

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  • Ich finde das alles erst mal unproblematisch. Entscheidender ist doch, warum sie kifft. Mal ausprobieren und hin und wieder auf einer Party einen durchziehen ist auch mit 15 nicht wirklich dramatisch. Neues auszuprobieren gehört doch gerade in der Lebensphase dazu. Wichtig ist dass sie fühlt, wo ihre Grenze ist. Wenn sie aber kifft, um Alltagsprobleme zu bewältigen oder weil der Umgang in der Familie oder mit Gleichaltrigen sie belastet, dann kann es sein, dass die Sache überhand nimmt und wirklich schädlich wird. In dem Fall ist Bubatz nicht die Ursache, sondern das Symptom. Das wichtigste ist dann, dass sie Halt findet.


  • Ich finde es ja gerade zu bezeichnend, dass vor mir gerade mal 2 Kommentare zu diesen für Sachsen-Anhalt, aber auch für ganz Deutschland bedeutsamen Vorgängengesendet wurden. Auch ich befinde mich, weil ich auch vor Ort hier in der Altmark die Veränderungen im Alltag erlebe und spüre, in einer Art Schockstarre.

    Einerseits spüre ich den Reflex, wegen des Niedergangs der CDU hier im Bundesland (ich lebe in der Altmark), aber auch bundesweit Schadenfreude zu empfinden. Ich finde und fand immer, dass es diese Partei nie gebraucht hat. Wenn ich mich dann aber frage, wer davon profitiert, gruselt es mich. So wie ich die Menschen hier einschätze, werden nur die wenigsten der sogenannten “Konservativen” nach deren Verschwinden eine progressive, geschweige denn linke Partei wählen. Nutznießende wäre am Ende also nur die Partei, deren Landesverband der korrupteste, völkischste und verfassungsverachtendste bundesweit ist. So naiv kann ich gar nicht sein, dass ich mich da nicht an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte erinnert fühle.

    Es ist so verwirrend. Einerseits mag ich die bodenständige und ehrliche Art vieler Menschen hier, andererseits sitze ich ob der sich überschlagenden Ereignisse und Veränderungen wie viele, besonders migrantisch gelesene und junge Menschen, auf gepackten Koffern. Wenn wir gehen, ist zumindest meine Region ein einziger großer Lost Place.



  • Mir persönlich waren die ganzen im zweiten Absatz bis heute bei den Linken weit verbreiteten Überzeugungen noch nie geheuer, weswegen die Partei (ebenso wie damals ihre Vorgänger) für mich unwählbar bleibt, auch wenn ich manchen ihrer sozialpolitischen Forderungen durchaus zustimmen kann.

    Das verstehe ich nicht wirklich. Ein Großteil der Abgeordneten der Linken verzichtet bspw. auf den Teil der Abgeordneten-Entschädigung, der das Durchschnittsgehalt eines Beschäftigten übersteigt. Die Linke war auch die einzige der im Bundestag vertretenen Parteien, die nicht in den Chor der Migrationskritiker eingestimmt hat. Natürlich hat gerade die Linke viele Strömungen, ich sehe da jedenfalls überwiegend Überzeugungstäter am Werk.

    Seit Wagenknechts Austritt samt der in ihrem Anus schleckenden treu ergebenen Gefolgschaft sind sie für mich die einzig wählbare Partei mit Erfolgsaussichten.