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  • Noch ein Vorschlag: Saruj von Bilbo Calvez

    https://bilbo.calvez.info/saruj

    Beschreibung von Solar-Punk.org:

    Kevalam ist 18 und hat von der Welt noch nichts gesehen, weil sein reicher Prepper-Vater Saman ihn komplett abgeschottet hat. Er wächst in einer autarken, von der Außenwelt abgeschnittenen Siedlung auf, weil sein Vater fest davon überzeugt war, dass die geldfreie Gesellschaft, die sich nach der sogenannten „Transition“ durchgesetzt hat, nur ein kurzes Intermezzo sein würde – Kevalam wurde beigebracht, dass draußen nur Mord und Totschlag herrscht. Als sein Vater stirbt, verlässt er zum ersten Mal die Siedlung, verursacht dabei einen Unfall und trifft auf Saruj, die als Nomadin unterwegs ist zu einer Wallfahrt von Mystiker:innen, die gemeinsam Böden, Seen und Gebäude „energetisch reinigen“ wollen – unter ihnen auch Menschen, die die Transition selbst noch erlebt haben.

    Kevalam schließt sich der Wallfahrt an und muss nach und nach seine tief verwurzelten Ängste vor einer Welt ohne Geld, Grenzen, Polizei und Regierungen überwinden – seine Vorstellung, dass Sicherheit und Gerechtigkeit nur durch Kontrolle garantiert werden können, wird immer wieder auf die Probe gestellt. Bilbo Calvez erzählt das mit ungewöhnlicher Sanftheit: Es geht weniger um politische Programmatik als um einen inneren Bewusstseinswandel, der Güte und Vertrauen an die Stelle von Lob und Tadel setzt. Wer Solarpunk eher spirituell-emotional als technologisch denkt, findet hier eine der interessantesten Visionen einer geldfreien Gesellschaft.




  • Danke für die Review! Ich bin gespannt, ich hab das Buch noch nicht und bekomme es wahrscheinlich erst in laufe der Woche. Schade dass es dir nicht so gefallen hat. Ich lese ein bisschen aus deiner Beschreibung, dass es darum gehen könnte trotz vieler Katastrophen und Rückschläge trotzdem weiterzumachen und das schöne zu suchen? Oder ist das etwas zu positiv formuliert? (Und natürlich vollkommen valide dass du das nicht magst)