Die AfD kann nicht politisch besiegt werden – und genau das ist das Problem. Trotz Skandalen, Verfassungsschutzbeobachtung und offenkundigem Rechtsextremismus wächst die Partei weiter. Warum? Weil sie längst mehr ist als nur eine Partei – sie ist das Zentrum eines radikalisierten Netzwerks aus Propaganda, Sektenstrukturen und ausländischer Einflussnahme. Während Medien und Politik versuchen, mit klassischen Mitteln dagegenzuhalten, spielt die AfD längst nach völlig anderen Regeln. Warum Wahlen, Fakten und Talkshows nichts bringen – und was wirklich helfen würde – erfährst du in diesem Video!

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    353 days ago

    Dem Stimme ich so nicht zu.

    Die Medien versuchen nicht, “mit klassischen Mitteln dagegegnzuhalten.” Sie verbreiten den Dreck noch weiter. Ebenso die anderen Parteien. Es word alles nachgeplappert und den rechten immer über lassen, welche Themen angesprochen werden.

    Anekdote dazu: Meine Großeltern haben am Samstag vor der Wahl erfahren, dass sich die Linke mit diesem Nebenabrechnungsprüfungs-Ding da wirklich mal für die kleinen Leute einsetzt. In “ihrer Bubble” kam das bis dahin nicht an. Was ankam (und hängen blieb) sind Ausländer und die doofen Grünen.

    Wenn wir (und damit meine ich die Medien und andere Parteien) diese Themen links rechts liegen ließen und auf die eigentlichen Probleme wie ungerechte Verteilung, Oligopole, amerikanische und russische Einflüsse, energietechnische Unabhängigkeit von Drittstaaten usw. eingingen, dann hätten wir einen viel linker en Diskurs, und eine CDU müsste in die andere Richtung rudern.

    Allgemein sollte es mehr linke Medien geben, die eine krasse Diskurscerschiebung nach links anstreben indem sie massentauglich extreme Linke Themen fördern.

    Beispiele:

    • Alle Besitzer von Wohnungen dazu zwingen, diese dauerhaft besetzt zu haben.
    • Eine 30 Stundenwoche bei 20€ Mindestlohn. Bedingungsloses Grundeinkommen.
    • Alle Einkommen über 100.000€ im Jahr zu 100% besteuern und allen Besitz über 2 Mio. Mit 40%
    • Therapeutische Betreuung für Geflüchtete

    Ich will gar nicht unbedingt, dass das alles genau so umgesetzt wird, aber wir müssen durch übertriebene Forderungen den Diskurs verschieben.

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      3 days ago

      Das wird halt so nie passieren, da praktisch alle populären Medien im Besitz von Kapitalisten sind oder Öffentlich-Rechtlich (und die Öffentlich-Rechtlichen sind im Vergleich zu privaten Zeitungen und Fernsehsendern ja sogar noch recht links, obwohl auch sie viele rechte Narrative reproduzieren). Eine kleine Minderheit gehört Parteien, aber von der SPD und ihren Medien wird man solche Forderungen nicht hören und die TAZ ist zum Beispiel als wahrscheinlich populärste linke Zeitung weder Bild-Killer noch FAZ-Killer.

      Vielleicht muss sich bei den Besitzern deutscher Medien mal die Erkenntnis durchsetzen, dass amerikanische Oligarchen und ihre deutschen Schergen für sie gar nicht mal so gut sind - niedrigere Steuern hin oder her, denen wird von Facebook, YouTube usw. ja komplett das Wasser abgegraben, und Leute wie Merz oder Weidel werden daran nichts ändern. Und das bedeutet eben auch, dass man nicht die Narrative der AfD, die von Union, FDP und oft sogar SPD übernommen werden, reproduzieren darf.

      Doch selbst wenn die deutschen Kapitalisten es verstanden hätten, werden sie kaum gegen Facebook und Co. ankommen - die einzige Hoffnung wäre, dass sie die regierenden Parteien überzeugen; im Zweifel wiegen Spenden und Aufsichtsratsposten ja mehr als Social-Media-Trends oder Wahlergebnisse.

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        2 days ago

        Das große Problem beim ÖRR ist deren Gebot “ausgewogen” zu berichten, was meistens im erleuchten Zentrismus mündet, bei dem man allen Positionen die gleiche Redezeit und Plattform gibt und damit Lügen und Wahrheiten gleichstellt. Und so schiebt sich das Overton-Window nach rechts, und mit ihm die “ausgewogene” Berichterstattung. Die haben die aktuelle Situation absolut mitzuverantworten.

        In meinen Augen bedeutet eine Unabhängigkeit von der Politik gerade, dass sich die ÖR Medien sehr wohl auf eine Seite schlagen dürfen, manchmal sogar moralisch müssten, wenn das das Ergebnis einer sachlichen und vernünftigen Betrachtung ist. Das hat man leider nur noch im Kabarett und selbst da wurde ja vor der Wahl ein Exempel an Max Uthoff statuiert. Bei der Tagesschau wird gerne mit selten falscher, oft selektiver, aber ganz doll ausgewogener Berichterstattung gearbeitet. Und bei den eingängigen Talkshows ist es gerne mal 4 gegen 1 (wenn überhaupt) wo dann ein Precht, Welt-Redakteur, CDU-Volksverhetzer und ein AfD-Nazi auf eine 18 Jährige F4F-Aktivistin einknüppeln während der Moderator ab und an die Aktivistin unterbricht, weil sie ja notgedrungen mehr redet als jeder der anderen Gäste.

        Dabei wäre diese Ästhetik des unabhängigen Journalismus extrem wichtig und notwendig für linke Politik. Eine TAZ macht gute Arbeit, wird aber, wie du schon schreibst kaum jemanden erreichen der nicht eh schon links ist.

        Und du sagst es, auch da wird nichts passieren, weil da andere Interessen dahinter stehen.

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      3 days ago

      Einige Zeit zurück aber die Zahlen sollten noch ungefähr stimmen teilten nur die Hälfte der AfD-Wähler auch deren Politik, an die kommt man sicherlich noch ran aber gleichzeitig hat man andere mit geschlossenem Weltbild die, auch wenn sich die wirtschaftliche Situation im kleinen wieder verbessert, nicht einfach abspringen werden – und um die geht’s hier. Das ist großteils eine Sekte, die wird weiterhin Jünger suchen, und die brauchen EXIT, die Sektenberatung der Kirchen, was auch immer, die kriegst du mit Politik nicht denn bei denen ist das Problem nicht dass sie irgendwas nicht mitkriegen das ihre Meinung ändern könnte, deren Problem ist dass alles was sie von der AfD weglenken könnte so von ihnen umgedeutet wird dass es ihre Hingabe nur verstärkt. Geschlossenes Weltbild. Richtung Reichsbürger die dann irgendwann davon schwafeln dass Bernd Höcke rechtmäßiger Kaiser ist. Beweis? Die Leute sind so gemein zu ihm. Die wird man bekämpfen müssen wie Scientology.

      “mit klassischen Mitteln dagegegnzuhalten.”

      Ich hab’ da “klassisch” als “lass mal drüber reden” interpretiert. Zu viele liberale “freier Markt der Meinungen” in den Öffis, zu wenig Verständnis dafür wie Faschisten das ausnutzen um eben jenen Markt abzuschaffen. Antifa-Theorie sollte mal Pflichtfach werden.

      Ich seh’ da drei Schienen die man gleichzeitig fahren kann und sollte:

      • Parteiverbot. Damit ist deren Hauptrekrutierungsmittel weg: Die Öffentlichkeit die sie in den Arsch geschoben bekommen. Ansonsten wären die nur so groß wie die MLDP (Auch Sekte, andere Politik).
      • Linke Politik. Also von mir aus wenn’s jetzt sein muss auch rechte Politik aber sie muss sozial sein, einmal bitte bei Bismarck kopieren und is ja nun nicht so dass Adenauer keine Sozialwohnungen gebaut hätte. Das verringert die Anfälligkeit der Bevölkerung denn ohne Schicksalsschläge, diffuse Ängste usw. können sie nicht die Gehirne der Leute waschen.
      • Bekämpfung der Sekte an sich. Kenn mich da nicht so gut aus, finde es aber schon bezeichnend dass es hierzulande Scientologen gibt die mit der Mutterorganisation gebrochen haben und weitestgehend harmlos sind, unsere Zeugen Jehovas kompromissbereit sind usw, irgendwas machen wir da richtig. Wie sieht ne anständige Methadontherapie für AfDler aus? Skatverein mit Dackelkrawatte würde mir einfallen aber die gibt’s schon, vielleicht bin ich einfach nicht spießig genug.