Immer mehr Beschäftigte der Bahn denken wegen wachsender Gewalt in Zügen und Bussen über einen Jobwechsel nach. Laut einer Umfrage erwägt fast jeder Dritte eine Kündigung. Viele nennen zunehmende Unsicherheit als Hauptgrund.
Richtige Polizei ist besser, als “Sicherheitspersonal”.
Richtige Polizei hat einen Amtseid auf die Verfassung abgelegt und eine jahrelange Ausbildung gemacht. Und hat deshalb weitreichende Befugnisse.
“Sicherheitspersonal” ist wenig bis gar nicht ausgebildet, hat fast keine Befugnisse, bildet sich aber gerne ein, die zu haben. Die Leute, die man oft bei Sicherheitsdiensten findet, will man nicht in einer Machtposition, schon gar nicht auch noch bewaffnet, auch wenn die Bewaffnung nur aus einer Dose Pfefferspray besteht.
Es ist schon richtig das viele “Sicherheitsleute” nur Mindestlöhner mit Blockwart-Komplex sind. Es ist aber auch durchaus möglich, diese Leute gut auszubilden und angemessen zu führen. Es ist nun mal nicht Aufgabe der Polizei, in Zügen mitzufahren und Betrunkene rauszuschmeissen. Die Bahn hat aber das entsprechende Personal und die entsprechenden Mechanismen. Da bräuchte es einfach mehr davon.
Das ist ja gerade der Gag an der Geschichte. Es ist nicht Aufgabe der Polizei, aber auch nur, weil wir die Bahn privatisiert haben. Zur Erinnerung: Die aktuelle Bundespolizei ist ja die Fusion des damaligen Bundesgrenzschutzes mit der Bahnpolizei. Die alte Bundesrepublik hatte also eine eigene Polizei, die Bahnhöfe überwacht hat und auch für die Sicherheit des Schienenverkehrs zuständig war. Und das macht, wenn man ehrlich ist, absolut Sinn. Wir haben ja auch zum Beispiel eine Autobahnpolizei und es gibt wenig Sinn, warum man die Infrastruktur wie die Bahn komplett privat sichern lassen sollte. Das ist auch in anderen Ländern entsprechender Standard.
Die Privatisierung von öffentlicher Sicherheit ist relativ neu. Diesen komischen Sicherheitsdienst der Bahn gibt es erst, seitdem bei der Polizei massiv Personal eingespart wurde, dass eine Präsenz an Bahnhöfen und in Zügen nicht mehr möglich war.
Außerdem untergräbt die Privatisierung öffentlicher Sicherheit das staatliche Gewaltmonopol und den Rechtsstaat.
Vielleicht wäre eine Wiedereinführung der Bahnpolizei kenne schlechte Idee. Ist allerdings völlig unrealistisch. Deshalb ist es sinnvoll, sich auf die Lösungen zu konzentrieren, die innerhalb der bestehenden Strukturen machbar sind.
Sicherheitspersonal ist nicht das selbe wie Polizei. Und mache Probleme lassen sich halt nicht anders lösen.
Richtige Polizei ist besser, als “Sicherheitspersonal”.
Richtige Polizei hat einen Amtseid auf die Verfassung abgelegt und eine jahrelange Ausbildung gemacht. Und hat deshalb weitreichende Befugnisse.
“Sicherheitspersonal” ist wenig bis gar nicht ausgebildet, hat fast keine Befugnisse, bildet sich aber gerne ein, die zu haben. Die Leute, die man oft bei Sicherheitsdiensten findet, will man nicht in einer Machtposition, schon gar nicht auch noch bewaffnet, auch wenn die Bewaffnung nur aus einer Dose Pfefferspray besteht.
Es ist schon richtig das viele “Sicherheitsleute” nur Mindestlöhner mit Blockwart-Komplex sind. Es ist aber auch durchaus möglich, diese Leute gut auszubilden und angemessen zu führen. Es ist nun mal nicht Aufgabe der Polizei, in Zügen mitzufahren und Betrunkene rauszuschmeissen. Die Bahn hat aber das entsprechende Personal und die entsprechenden Mechanismen. Da bräuchte es einfach mehr davon.
Das ist ja gerade der Gag an der Geschichte. Es ist nicht Aufgabe der Polizei, aber auch nur, weil wir die Bahn privatisiert haben. Zur Erinnerung: Die aktuelle Bundespolizei ist ja die Fusion des damaligen Bundesgrenzschutzes mit der Bahnpolizei. Die alte Bundesrepublik hatte also eine eigene Polizei, die Bahnhöfe überwacht hat und auch für die Sicherheit des Schienenverkehrs zuständig war. Und das macht, wenn man ehrlich ist, absolut Sinn. Wir haben ja auch zum Beispiel eine Autobahnpolizei und es gibt wenig Sinn, warum man die Infrastruktur wie die Bahn komplett privat sichern lassen sollte. Das ist auch in anderen Ländern entsprechender Standard.
Die Privatisierung von öffentlicher Sicherheit ist relativ neu. Diesen komischen Sicherheitsdienst der Bahn gibt es erst, seitdem bei der Polizei massiv Personal eingespart wurde, dass eine Präsenz an Bahnhöfen und in Zügen nicht mehr möglich war.
Außerdem untergräbt die Privatisierung öffentlicher Sicherheit das staatliche Gewaltmonopol und den Rechtsstaat.
Vielleicht wäre eine Wiedereinführung der Bahnpolizei kenne schlechte Idee. Ist allerdings völlig unrealistisch. Deshalb ist es sinnvoll, sich auf die Lösungen zu konzentrieren, die innerhalb der bestehenden Strukturen machbar sind.
Was ist daran unrealistisch? Hatten wir schon mal und hat sogar funktioniert. Was spricht dagegen, das wieder zu machen?