Ich arbeite mit Kindern. Ich sag denen immer: mich interessiert nicht, wer angefangen hat, sondern wer aufhört. Für Kinder ist es größtenteils nicht ersichtlich wer angefangen hat, weil sie sich nicht so gut in anderen hinein versetzen können (wenn wir von unter 10-jährigen sprechen).
mich interessiert nicht, wer angefangen hat, sondern wer aufhört.
Danke, das merke ich mir.
Für Kinder ist es größtenteils nicht ersichtlich wer angefangen hat, weil sie sich nicht so gut in anderen hinein versetzen können (wenn wir von unter 10-jährigen sprechen).
Oder sie erkennen so zeitliche Abläufe einfach nicht so gut, oder erinnern sich einfach nicht. Zumindest nicht von selbst. Mit einem Erwachsenen zusammen klappt das aber oft ganz gut, finde ich.
Im übrigen finde ich ein 9-jährige sollte durchaus schon empathiefähig sein.
Ja empathisch sind sie. Aber das Problem (auch für Erwachsene) ist oft, dass Kind1 etwas tut, was es selbst als nicht schlimm empfindet, kind2 empfindet es als Angriff und “wehrt sich”. Ergo denken beide dass das andere Kind angefangen hat
What? Woran siehst du dass Gewalt eine Lösung ist? Das ist das Gegenteil von dem was ich sage. Ich lege die Aufmerksamkeit auf die friedliche Lösung von Konflikten indem ich die Kinder bestärke, die Konflikte beenden können. “Aufhören” heißt nicht, wer zuletzt schlägt, sondern wer den Konflikt friedlich beendet
Unter der majestätischen Gleichheit des Gesetzes, das Reichen wie Armen verbietet, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen.
Wenn die Machtverhältnisse ausgeglichen sind, ist alles ok. Ein dominantes Kind könnte aber immer Streit anfangen, und würde nie bestraft oder auch ein schüchternes Kind lernt nicht, sich zu wehren sondern sein Schicksal zu akzeptieren.
Ich arbeite mit Kindern. Ich sag denen immer: mich interessiert nicht, wer angefangen hat, sondern wer aufhört. Für Kinder ist es größtenteils nicht ersichtlich wer angefangen hat, weil sie sich nicht so gut in anderen hinein versetzen können (wenn wir von unter 10-jährigen sprechen).
Danke, das merke ich mir.
Oder sie erkennen so zeitliche Abläufe einfach nicht so gut, oder erinnern sich einfach nicht. Zumindest nicht von selbst. Mit einem Erwachsenen zusammen klappt das aber oft ganz gut, finde ich.
Im übrigen finde ich ein 9-jährige sollte durchaus schon empathiefähig sein.
Ja empathisch sind sie. Aber das Problem (auch für Erwachsene) ist oft, dass Kind1 etwas tut, was es selbst als nicht schlimm empfindet, kind2 empfindet es als Angriff und “wehrt sich”. Ergo denken beide dass das andere Kind angefangen hat
Oft ist das aber klar, und mit dem Spruch zeigst du dann, dass Gewalt eine Lösung ist. Einmal geht das, aber nicht immer.
What? Woran siehst du dass Gewalt eine Lösung ist? Das ist das Gegenteil von dem was ich sage. Ich lege die Aufmerksamkeit auf die friedliche Lösung von Konflikten indem ich die Kinder bestärke, die Konflikte beenden können. “Aufhören” heißt nicht, wer zuletzt schlägt, sondern wer den Konflikt friedlich beendet
Du kennst doch sicher
Wenn die Machtverhältnisse ausgeglichen sind, ist alles ok. Ein dominantes Kind könnte aber immer Streit anfangen, und würde nie bestraft oder auch ein schüchternes Kind lernt nicht, sich zu wehren sondern sein Schicksal zu akzeptieren.