Das Deutschlandticket wird erneut teurer. Es kostet ab Januar 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. An der neuen Preissteigerung gab es vorab schon deutliche Kritik von Fahrgast- und Umweltverbänden.
Die sind so dumm, es ist kaum zu glauben. Dann wird bald erklärt ‚nicht genügend Leute kaufen das Ticket‘ und es ist nicht mehr ‚rentabel‘ und das Ding wird eingestellt.
Naja, die Nützlichkeit des Tickets ist sowieso relativ. Innerhalb einer Stadt ist das Teil natürlich super. Aber ausserhalb wird es dann ganz schnell ganz düster. Da lohnte sich an vielen Stellen das Ticket nicht mal, als es nur 9€ kostete.
Es ist halt ein Unterschied, ob man sich an die nächste Haltestelle stellt, und innerhalb von fünf Minuten ist man unterwegs, oder ob es nur den Morgenbus und den Abendbus gibt.
Gerade außerhalb der Städte hat man aber auch die Gruppe, die vom Deutschlandticket am meisten profitiert. Wenn man nämlich in der Nähe eines Bahnhofs wohnt, der eine brauchbare Verbindung in die nächste Großstadt hat, dann kann man recht gut dahin pendeln.
Das ist schon ein nicht gerader fairer Vergleich. Was ist mit JobTickets, Schülertickets, MonatsTicket, BärenTicket, Umsonst fahren mit Wertmarke im Schwerbehinderten Ausweis… wieviel % sind es dann? leider haben wir immer noch das MonatsTicket Wirrwarr. Aber alle profitieren von mehr Geld im ÖPNV.
Ich glaube nicht, dass das was du da auflistest auch nur im entferntesten an 5% herankommt. Viele Jobtickests und Studententickets sind mittlerweile DE-Tickets.
Auch die Schwerbehinderten-Marken machen nicht wirklich Masse.
Und was das “Wir alle profitieren” betrifft: das ist natürlich darauf limitiert, wo es ÖPNV gibt. Investitionen in den ÖPNV finden fast ausschließlich in den Städten statt. Neue U-Bahnen, Taktverdichtungen im Busnetz, Nachtverbindungen, etc. Ausserhalb der Ballungszentren sieht es mau aus. Die Straßenbahn von der Stadt wo ich aufgewachsen bin in die “Große Stadt” fährt wochentags tagsüber alle halbe Stunde. Wie schon vor 50 Jahren.
Ich denke sehr wohl. Es macht eben schon einen Unterschied, ob du 20-30 oder 63€ für eine Fahrkarte ausgibst. Ich habe keine gesamt Übersicht über MonatsTicket gefunden. Es gibt halt Bevölkerungsgruppen, die sonst gar nicht mobil wären. Und nur weil der ÖPNV oft kacke ist, heist es nicht das der nicht genutzt wird. Hier ein paar Zahlen, die ich gut finde, sonst reden wir nur um den heißen Brei:
Je nach Schulform nutzen 37-60% den ÖPNV, in ländlichen Regionen sogar mehr. Linke
Hier für 18-64 Jährige, die potentiell Berufstätigen Link
Trotz Chaos überall Steigerung der Fahrgastzahlen Q1 2026 Link
Ich habe nie bezweifelt, dass in bestimmten Bereichen ÖPNV funktioniert. In Städten macht das ja auch Sinn. Aber wie gesagt, verlass die Stadt, und der ÖPNV verlässt Dich.
Du kannst ja mal Google Maps fragen, die haben die Fahrpläne. Versuch einfach mal, von irgendwo vom Dorf einen Weg zu finden, um um 8 Uhr morgens an einem Ziel in der Stadt zu enden. Da hast du schnell zwei, drei, vier Umsteigen drin. Wenn Du dann die üblichen Verspätungen und die “Zuverlässigkeit” mit einrechnest…
Hier ist es so, dass ich schneller zur Arbeit laufen könnte, als wenn ich den Bus benutzen würde.
Bald ist es das 90€-Ticket.
Die sind so dumm, es ist kaum zu glauben. Dann wird bald erklärt ‚nicht genügend Leute kaufen das Ticket‘ und es ist nicht mehr ‚rentabel‘ und das Ding wird eingestellt.
Sprit verkaufen muss sich wieder lohnen!
Autobahnen bauen ist auch nicht rentabel, aber da stört wohl niemanden…
Naja, die Nützlichkeit des Tickets ist sowieso relativ. Innerhalb einer Stadt ist das Teil natürlich super. Aber ausserhalb wird es dann ganz schnell ganz düster. Da lohnte sich an vielen Stellen das Ticket nicht mal, als es nur 9€ kostete.
Es ist halt ein Unterschied, ob man sich an die nächste Haltestelle stellt, und innerhalb von fünf Minuten ist man unterwegs, oder ob es nur den Morgenbus und den Abendbus gibt.
Gerade außerhalb der Städte hat man aber auch die Gruppe, die vom Deutschlandticket am meisten profitiert. Wenn man nämlich in der Nähe eines Bahnhofs wohnt, der eine brauchbare Verbindung in die nächste Großstadt hat, dann kann man recht gut dahin pendeln.
Es hat aber schon seinen Grund, warum 84% der Deutschen kein DE-Ticket haben. Und das ist typischerweise nicht irgendein “Ich fahr lieber Auto”.
Und Bahnhof/DB ist nicht unbedingt ein Verkaufsargument für das Ticket. Eher im Gegenteil, besonders wenn man irgendwo pünktlich sein soll.
Das ist schon ein nicht gerader fairer Vergleich. Was ist mit JobTickets, Schülertickets, MonatsTicket, BärenTicket, Umsonst fahren mit Wertmarke im Schwerbehinderten Ausweis… wieviel % sind es dann? leider haben wir immer noch das MonatsTicket Wirrwarr. Aber alle profitieren von mehr Geld im ÖPNV.
Ich glaube nicht, dass das was du da auflistest auch nur im entferntesten an 5% herankommt. Viele Jobtickests und Studententickets sind mittlerweile DE-Tickets.
Auch die Schwerbehinderten-Marken machen nicht wirklich Masse.
Und was das “Wir alle profitieren” betrifft: das ist natürlich darauf limitiert, wo es ÖPNV gibt. Investitionen in den ÖPNV finden fast ausschließlich in den Städten statt. Neue U-Bahnen, Taktverdichtungen im Busnetz, Nachtverbindungen, etc. Ausserhalb der Ballungszentren sieht es mau aus. Die Straßenbahn von der Stadt wo ich aufgewachsen bin in die “Große Stadt” fährt wochentags tagsüber alle halbe Stunde. Wie schon vor 50 Jahren.
Ich denke sehr wohl. Es macht eben schon einen Unterschied, ob du 20-30 oder 63€ für eine Fahrkarte ausgibst. Ich habe keine gesamt Übersicht über MonatsTicket gefunden. Es gibt halt Bevölkerungsgruppen, die sonst gar nicht mobil wären. Und nur weil der ÖPNV oft kacke ist, heist es nicht das der nicht genutzt wird. Hier ein paar Zahlen, die ich gut finde, sonst reden wir nur um den heißen Brei:
Je nach Schulform nutzen 37-60% den ÖPNV, in ländlichen Regionen sogar mehr. Linke
Hier für 18-64 Jährige, die potentiell Berufstätigen Link
Trotz Chaos überall Steigerung der Fahrgastzahlen Q1 2026 Link
Auch bundesweit Link
Ich habe nie bezweifelt, dass in bestimmten Bereichen ÖPNV funktioniert. In Städten macht das ja auch Sinn. Aber wie gesagt, verlass die Stadt, und der ÖPNV verlässt Dich.
Du kannst ja mal Google Maps fragen, die haben die Fahrpläne. Versuch einfach mal, von irgendwo vom Dorf einen Weg zu finden, um um 8 Uhr morgens an einem Ziel in der Stadt zu enden. Da hast du schnell zwei, drei, vier Umsteigen drin. Wenn Du dann die üblichen Verspätungen und die “Zuverlässigkeit” mit einrechnest…
Hier ist es so, dass ich schneller zur Arbeit laufen könnte, als wenn ich den Bus benutzen würde.