Genauer gesagt Söder
Ich empfehle dem Herrn bayrischen Ministerpräsidenten mal einen Blick in die bayerische Verfassung zu werfen. Dort steht nämlich geschrieben:
Art. 106
(1) Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.
(2) Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.
hmm also ich habe mal ein paar statistiken rausgesucht dazu wieviele wohnungen es derzeit gibt
empfehlen kann ich die webseite destatis.de, die hat hier eine frei zugängliche übersicht über wohnobjekte


das sieht für mich tatsächlich schon danach aus, dass fleißig gebaut wird.
warte mal. 2018: Wohnungen je 1k EW: 509, Räume pro Wohnung: 4,4, macht 2240 Räume je 1k EW
2024: Wohnungen je 1k EW: 524, Räume pro Wohnung: 4,2, macht 2200 Räume je 1k EW.Das heißt, es sind zwar mehr Wohnungen pro Person, und auch mehr Wohnfläche pro Person, aber es sind trotzdem weniger Räume pro Person. Die Räume sind größer, aber weniger geworden.
mein fazit: es werden größere räume gebaut, wodurch die kosten pro raum und damit pro EW steigen und es sich die leute schwieriger leisten können. wahrscheinlich ein ähnliches phänomen wie die autos in den letzten jahrzehnten immer größer geworden sind.
Wohnfläche pro Person geht aber seit Jahrzehnten hoch. Das flacht sich eher gerade stark ab.
ja die frage ist dann halt ob du mehr personen auf dieser wohnfläche unterbringst. hilft dir halt nichts wenn du zwar 120 m² räume hast aber dann halt 1 person pro raum weil keine trennwände im inneren errichtet werden.
Es ist eine Schnappsidee. Es fehlen 1,4 Millionen Wohnungen.
Laut einer Studie des Pestel-Instituts aus dem Jahr 2026 fehlten Ende 2024 mehr als 1,4 Millionen Wohnungen
Wenn der Staat 220.000 Wohnungen vergesellschaftet, dann fehlen immer noch 1,4 Millionen Wohnungen.
Wenn der Staat statt dessen 220.000 Wohnungen baut, fehlen nur 1,2 Millionen Wohnungen.
Im ersten Fall bekommen 220.000 Familien Mietsicherheit und bei 100% Erstattung bekommen die Investoren sogar einen schnellen Gewinn.
Im zweiten Fall würde wegen des höheren Angebots für alle Mieter die Miete sinken und 220.000 Familien hätten endlich eine Wohnung.
Im Gegensatz zur Vergesellschaftung kann man halt leider nicht 1,4 Millionen neue Wohnungen per Gesetzesvolksentscheid schaffen. Und die Bundes-/Landesregierungen weigern sich beharrlich, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Insofern ist alles was den Handlungsdruck auf die politisch Verantwortlichen erhöht absolut begrüßenswert, selbst wenn keine neuen Wohnungen entstehen. Dazu zählt auch der Volksentscheid in Berlin und bei der Enteignung von Miethaien trifft es ganz sicher nicht die falschen.
und bei der Enteignung von Miethaien trifft es ganz sicher nicht die falschen.
Doch. Weil öffentliches Geld einfach weg ist.
Enteignung ist reine Wählerverarschung. Teurer Aktionismus ohne echte Konsequenzen.
Berlin könnte für das Geld Mitarbeiter im Bauamt einstellen und Baugenehmigungen erteilen und S-Bahnlinien erweitert und so attraktives Bauland erzeugen. Das würde einen Unterschied machen.
Und die Bundes-/Landesregierungen weigern sich beharrlich, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Statt demonstrieren eine Baugenossenschaft gründen und es selber organisieren.
Nicht wenn Wohnungen da sind, aber niemand sie sich leisten kann. Und ich hab ja noch nicht gesehen, dass der freie Markt endlich genügend bezahlbaren Wohnraum schafft. Aber behaupten tun sie das gerne.
Die sind nur da, weil Spekulanten nicht vermieten müssen wenn sie über die Wertsteigerung Gewinn machen können, wenn sie die Wohnung später verkaufen.
Wenn das Angebot an Wohnungen größer wird, bleiben die Preise stabil und es gibt keine Wertsteigerung mehr. Die Kredite können dann nur noch über die Mieteinnahmen bedient werden. Wohnungen müssen also vermietet werden, notfalls günstiger als geplant.
Mieten werden dadurch solange fallen, bis jemand die Miete bezahlen kann.
Was dafür fehlt sind mehr Baugenehmigungen damit es ein Überangebot gibt und die Blase platzt.
Vonovia-Sprecher Marc Friedrich stimmt Bernreiters Kritik zu: Eine Vergesellschaftung schaffe keine einzige neue Wohnung. “Im Gegenteil: Für den Neubau dringend benötigte Investitionen sowie Innovationen im Gebäudesektor würden gebremst, weil sich private Investoren zurückziehen.” Eine Vergesellschaftung zerstöre Vertrauen in Rechtsstaat und Investitionssicherheit. “Das gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland weit über Berlin und die Wohnungswirtschaft hinaus.”
Genau, und seit Hamburg Strom, Gas und Wasser wieder selber betreibt, heizen die Leute mit Möbeln und saufen aus der Elbe…
Das hat absolut garnichts damit zu tun.
Bitte, ich find ja eigentlich linke Themen ganz gut, bin Fan. Aber wie von Linken über Wohnungen gesprochen wird ist absolutes Kindergartenniveau. Schlimmmer noch. Ein Kleinkind versteht, dass man 10 Stifte nicht auf 20 Kinder verteilen kann. Deswegen fragt es nach 10 zusätzlichen Stiften. Ob die 10 Stifte jetzt 10 Kindern gehören, der Lehrerin, dem Staat, dem Kapitalist oder wem auch immer ist im Kontext dieses Problems scheiss egal.
Alles vollgespammt von deinem Mist. Sowas wie du wird geblockt.
Für Stifte mag das stimmen, aber welcher Investor finanziert denn Wohnungen, die er nicht teuer vermieten kann, bzw. eine Wohnungsvariante, die weniger Profit bringt? Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Ich finde mit dem Besitz von Wohnungen sollte kein (großer) Gewinn möglich sein. Das Bauen darf sich ja gerne weiter lohnen, aber die Forderung Grundbedürfnisse nicht zu Spekulationsobjekten zu machen hat nichts mit Kindergarten zu tun. Natürlich schafft das keinen neuen Häuser, aber es macht Wohnraum bezahlbarer, weil er nur noch kostendeckend und nicht mehr profitorientiert verwaltet wird. Außerdem stehen vergesellschaftete Wohnungen (hoffentlich) deswegen auch weniger leer.
Für Stifte mag das stimmen, aber welcher Investor finanziert denn Wohnungen, die er nicht teuer vermieten kann, bzw. eine Wohnungsvariante, die weniger Profit bringt? Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Die Profite kann der Staat steuern. Er kann bspw Abgaben und Steuern erheben, die gezielt bestimmte Formen von Wohnungen in ihrer Profitabilität beeinflussen. Dafür muss soziales Wohnen nicht teurer, sondern im Vergleich für Investoren nur wirtschaftlich interessanter werden.
Einem Investor ist am Ende vollkommen egal, mit welchem Produkt er seine Rendite macht. Der Staat muss hier die Leitlinien vorgeben, die solche Akteure in die richtigen Bahnen lenken, gegen Widerstände, gegen Lobbyismus.
Das ginge schon heute und hätte den charmanten Nebeneffekt, dass der Staat, statt eine Menge Geld in die Hand zu nehmen für eine Vergesellschaftung und dann trotzdem selber auch noch für den sozialen Wohnungsneubau sorgen zu müssen, sogar Geld einnehmen könnte mit diesen Sanktions- und Lenkungsmaßnahmen, während man den notwendigen Neubau den Privaten aufhalst.
Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Wenn die Immobilienpreise nicht steigen dann werden einige ihre teuren Wohnungen günstiger vermieten, denn sie können ihre Kredite dann nur durch Mieteinnahmen decken. Der Zwang zur Vermietung sorgt dafür, dass alle bezahlbaren Wohnraum bekommen solange genug gebaut werden kann.
Wirklich ich raff dich nicht. Mal vertrittst du ultralinke Positionen und dann haust du hier libertäres FDP Stammtischgelaber à la der Markt regelt das raus.
Die hälfte der Zeit alkoholisiert und die restliche Zeit auf Acid
Politik ist für mich kein Sportereignis, bei dem ich mein Team um jeden Preis unterstütze. Positionen müssen mich logisch überzeugen. Das bringt mich zwischen die Stühle, dafür kann ich aber, so hoffe ich zumindest, alle meine Positionen sachlich argumentieren.
Wir sehen an Supermarktpreisen, dass Markt funktioniert. Wir sehen auch im Wohnungsbau, dass Markt funktioniert. Bei hoher Nachfrage steigen die Preise, wenn es nicht genug Angebote gibt.
Der Markt versagt nicht, wenn die Preise hoch sind. Die Politik versagt, weil sie das Angebot durch fehlendes Bauland und Bauaufträge künstlich verknappt.
Was ich nicht raffe ist, warum Markt an sich abgelehnt wird. Der Markt funktioniert wie im obigen Kommentar beschrieben. Bauland ausweisen, Bauten genehmigen, Angebot erhöht sich, Wertsteigerung verschwindet, Immobilien werden vermietet. Warum nicht die Kräfte des Marktes nutzen?
Aber das kommt nur bedingt hin. Wenn du für 15€/qm baust, was obere Schmerzgrenze für das Einkommen der meisten Wohnungssuchenden ist, dann bleibt quasi keun Profit für die Bauenden.
Und die, due sich das leisten können ziehen ja nicht einfach um nur weil da ein Neubau steht. Das heißt, dass da schon Diskrepanz besteht. Die wird noch größer, weil Wohnungen Spekulationsobjekte sind.
Nun kann man natürlich sagen: der Markt regelt das schon. Aber hier ist die Krux, Wohnungssuchende können nicht einfach auf Wohnungen verzichten nur weil kein Angebot für sie passt. Sie können die Marktregeln nicht einhalten. Und die Vermieter wissen das.
Was fehlt sind öffentliche Bauträger, die keinen Gewinn machen müssen, sondern den Wohnungsmarkt entspannen sollen.
Und es fehlt Bauland? Ernsthaft? Frankfurt zum Beispiel hat schlicht keine Freiflächen mehr. Die Stadt handelt mit Nachbargemeinden um deren Land. Und in den meisten Städten ist das so. Hier muss nachverdichtet werden, was wiederum eigene Probleme verursacht. So einfach ist Bauplanung nicht.
Und Wohnraum sind eben keine Lebensmittel, das zu vergleichen ist nicht ohne weiteres möglich.
dann bleibt quasi keun Profit für die Bauenden.
Warum? Wie können Länder wie Vietnam Wohnungen bauen? Der Lohnanteil kann durch Fertigbauweise minimiert werden.
Zweites Argument folgt.
Ausserdem kann man auch wie in asiatischen Ländern kleinere Wohnungen bauen und das Leben in den öffentlichen Raum verlagern.
Die wird noch größer, weil Wohnungen Spekulationsobjekte sind.
Nur wenn Preise steigen, weil die höheren Verkaufspreise die Kosten decken. Wenn es Bauland gibt und sich die Preise stabilisieren muss jeder vermieten, um die Kosten zu decken.
Wohnungen verzichten nur weil kein Angebot für sie passt.
Ein Verkäufermarkt. Wir müssen den Wohnungsmarkt in einen Käufermarkt verwandeln, wo es immer Alternativen gibt, z.B. durch viel mehr Bauland.
Zweites Argument von oben: Wenn es ein großes Angebot gibt, werden Eigentümer beim Bau schon auf den Preis achten. Jetzt achten sie auf die Bauzeit und bezahlen mehr, weil sie zu jedem Preis Mieter finden.
So einfach ist Bauplanung nicht.
Tokyo zeigt, wie ÖPNV den Einzugsbereich ausweiten kann. Es gibt mit gutem ÖPNV genug Bauland.
Und Wohnraum sind eben keine Lebensmittel, das zu vergleichen ist nicht ohne weiteres möglich.
Deutsche Supermärkte sind einfach nah am Ideal. Der Wohnungsmarkt sollte auch dort hin.
naja das problem sind ja eigentlich nicht mal so sehr die privaten wohnbaukonzerne, sondern das problem ist dass es ein gesellschaftliches narrativ gibt dass die politik nicht selbst bauen darf. in anderen worten: der neoliberalismus, der alle aufgaben zu den unternehmen schiebt; zusammen mit einer marktgläubigkeit, sorgen dafür dass der mensch nicht mehr im mittelpunkt steht und damit die befriedigung menschlicher bedürfnisse mehr ein spontanes nebenprodukt als ein ziel der wirtschaftlichen bestrebungen wird.
Wieso schließen sich Markt und menschliche Bedürfnisse aus? Ein Supermarkt verkauft doch genau den täglichen Bedarf. Natürlich ist Gewinn immer das Ziel, und nicht Nächstenliebe. Menschen die aus Nächstenliebe handeln wollen können das jederzeit tun. Es machen aber so wenige, dass es nicht als Gesellschaftsgrundlage aktuell funktioniert. Daher ist ein funktionierender Markt das beste was wir haben, um Menschen zu motivieren, etwas für andere zu tun.
offensichtlich macht es einen großen unterschied, ob es gesetze gibt die eine gewisse verhaltensweise unterstützen oder nicht.
ich verstehe deinen hintergrund nicht. was ist eigentlich mit dir los? wie alt bist du? in welchem sektor arbeitest du? ich hätte gerne mal ne erklärung wie du dermaßen viel seltsame meinungen von dir geben kannst.
ich habe hier das gefühl, mit jemandem zu reden, der dafür bezahlt wird, den freien markt über alles zu verteidigen, auf keinen fall vermögenssteuer gutzuheißen, usw.
ich verstehe deinen weltanschaulichen hintergrund nicht. also so gar nicht. was ist eigentlich das ziel deines handelns? wofür/wozu kommentierst du hier?
gesetze gibt die eine gewisse verhaltensweise unterstützen
Klar, aber so schlecht sind unsere Gesetzte nicht, dass alle Menschen Egoisten sein müssen. Das schiebe ich eher auf die Medien.
wie alt bist du? in welchem sektor arbeitest du?
Das ist mir zu privat.
ich hätte gerne mal ne erklärung wie du dermaßen viel seltsame meinungen von dir geben kannst.
Zu lange begrenzt auf Linie, so dass ich mir aus allen obskuren Meinungen das beste rauspicken konnte.
Was heisst seltsam für dich konkret? Ich denke von mir, dass ich faktenbasierte Meinungen habe, also gar nicht so seltsam sein kann. Mein Anspruch ist, dass jedes Argument richtig ist. Ist es einfach die Mischung, dass es keine rote Linie gibt?
ich habe hier das gefühl, mit jemandem zu reden, der dafür bezahlt wird, den freien markt über alles zu verteidigen,
Über alles ist ein wenig zu viel, aber es irritiert mich, dass Menschen noch weniger Markt fordern wenn der Immobilienmarkt nicht funktioniert, weil er überreguliert ist. Das Problem bei Wohnungen ist nicht der Markt sondern das Bauland. Wenn die linken Parteien in den begehrten Kommunen, in denen sie regieren, Bauland erschließen würden, hätten wir kein Wohnungsproblem.
Man kann ohne Markt, aber die linken Parteien sind nicht in der Position, das zu ändern. Sie könnten den Markt aber mit Bauland fluten und die CDU vor sich hertreiben, denn sie kann nichts gegen freie Märkte sagen.
Die Lösung ist so nah und doch so fern. Ich hoffe jedes mal, dass ich überzeugen kann und die linken Wähler anfangen, sich nicht von falschen Problemen ablenken zu lassen und statt dessen Bauland fordern.
auf keinen fall vermögenssteuer gutzuheißen, usw.
Hab ich vor ein paar Monaten eine 180 Grad Wende gemacht und bin inzwischen dafür.
was ist eigentlich das ziel deines handelns? wofür/wozu kommentierst du hier?
Eine Mischung aus “someone is wrong on the internet”, Freude am Diskutieren und der wagen Hoffnung, dass mir jemand ein Gegenargument schreibt, das meine düsteren Zukunftsaussichten durchbricht.
Traumtänzer kommt mit “freier Markt wird schon regeln” lol. Sieht man ja die letzten Jahrzehnte
Der Markt war nicht frei. Es gab nicht genügend Baugenehmigungen.
Ausserdem hat der Markt geregelt. Das knappe Gut Wohnraum ist im Preis gestiegen, weil die Nachfrage größer war als das Angebot.
Wenn der Markt versagt war es nur zu wenig Markt. Die Logik des Untergangs.
Nein, die Logik des Kapitalismus.
Freie Märkte für freie Marktwirtschaft, die Marktversagen wie Monopole korrigiert. Dann sorgt der Wettbewerb für niedrige Preise.
Kapitalisten stören den freien Markt um ihre Gewinne zu erhöhen, in diesem Fall durch zu wenig Baugenehmigungen.
Kommunisten brauchen keine freien Märkte wenn Menschen kooperieren. Das tun sie aber nicht freiwillig, obwohl auch schon jetzt Genossenschaften günstig Wohnungen bauen könnten.
Wenn man 10 zusätzliche Stifte braucht, ein Kapitalist diese kauft und dann für 2€ pro Tag an die Kinder vermietet ist aber in Brennpunkten auch niemandem geholfen.
“Es hätte deutschlandweite Auswirkungen: Da baut kein Mensch mehr Wohnungen.”
Angesichts der seit Jahren andauernden Wohnungsnot behaupte ich: das macht auch jetzt schon niemand.
Das einzige, was noch gebaut wird (und davon reichlich) sind doch Investitionsgelegenheiten: hochpreisige Eigentumswohnungen, die sich diejenigen, die unter der Wohnungsnot am meisten leiden, gar nicht leisten können.
Zum Glück setzt sich Bayern jetzt dafür ein, dass sich an diesem Zustand nichts ändert.
Auch hochpreisig wird glaub ich nicht genug gebaut. Geld lässt sich im Moment einfach woanders verdienen.
Die Konservativen interessiert es einen scheiß wo die normalen Menschen wohnen und zu welchen Preisen.
Dabei wäre es sicherlich gut für die Wirtschaft wenn mehr Leute mehr Geld für Konsum hätten und nicht 1/2 des Gehalts per Miete an irgendwelche Rentenfonds geht.
Angesichts der seit Jahren andauernden Wohnungsnot behaupte ich: das macht auch jetzt schon niemand.
Oh, doch schon. Ich war letztens auf einer Baustelle mitten in einem Wohngebiet und da wird ein Block mit ~ 50 Einzimmerwohnungen hochgezogen. Alles für Airbnb.
Also ein Hotel?
Ich bitte dich. Wer professionell Wohnungen für kurze Zeit über das Internet anbietet ist doch kein Hotelier! /s
Du verstehst rein garnichts wenn du tatsächlich nicht siehst wie deine Aussage PERFEKT das Zitat beweisen. Es wird in einem Markt gebaut, was sich lohnt. Wenn ich wenig Land habe, und alles ewig braucht, dann baue ich lieber 10 Luxuswohnungen als 20 “normale” Wohnungen.
Du kannst ja als glänzendes Beispiel dein Geld verlustbringend anlegen, hindert dich niemand dran.
Unser fundamentales Problem ist, dass wir 100 Wohnungen nicht magisch auf 200 Familien aufteilen können. Nicht im Kommunismus, Kapitalismus, Anarchismus. Es geht um eine MATERIELLE WIRKLICHKEIT!
Wir müssen mehr bauen. Gerne vom Staat, von mir aus auch Privatwirtschaft. Es gibt keinen Weg drumherum.
Stimmt schon, nur wird eben keiner bauen.
Privatwirtschaft wird nicht günstig bauen, da die Einkommen der Mieter die darauf angewiesen wären nicht ausreichen zeitnah eine vernünftige Rendite zu sichern.
Der Staat wird nicht bauen weil er den privaten sonst die Mietpreise kaputt macht (Stichwort Lobby und Marktmacht) und ,sich in den Markt einmischt" (an dieser Stelle bitte das Schreckgespenst des Sozialismus aus dem Hut ziehen).
Privatwirtschaft wird nicht günstig bauen, da die Einkommen der Mieter die darauf angewiesen wären
Günstiger Plattenbau würde sofort gehen. Siehe dritte Welt, der Markt kann zu jedem Preisniveau Wohnraum schaffen. Es scheitert an den Bauvorschriften und Genehmigungen.
Das kann auch sehr schnell schief gehen weil ,Bauvorschriften und Genehmigungen" entgegen anders lautender Meninungen oftmals Gründe haben… siehe auch hier dritte und zweite Welt, bspw. bei verheerenden Hochhausbränden.
Trotzdem stehen noch genug in der ehemaligen UDSSR, dass sie allgemein als sicher angesehen werden können.
43% der Miete bei Vonovia geht direkt als Dividende an die Aktionäre:
QuelleDie Zinsaufwendungen kann man getrost auch als Gewinn betrachten. Immerhin werden damit Kredite abbezahlt, die Vermögen darstellen, die vor der Kreditaufnahme nicht bestanden haben. Das heißt es handelt sich um Vermögensbildung.
Das müssen diese faulen Leistungsempfänger sein, die nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten, oder?
Eigentum verpflichtet ^damit ordentliche Gewinne einzufahren^
unter 1% steueraufwendungen dafür dass sie den Wohnungsmarkt vernichten 😎
parasitär in jeglicher hinsicht
Angebot und Nachfrage. Märkte existieren auch unterm Kommunismus.
Wenn ich 100 Dingens habe, aber 200 Interessenten, dann kann nicht jeder ein Dingens bekommen. Das ist eine unumstössliche Realität. Das hat einen Scheiss mit Profiten zu tun.
Ironischerweise sind diese Profite auch nur möglich, weil nicht genug gebaut wird.
Und wenn ich von den 100 Dingens 70 Kaufe um das Angebot künstlich zu verknappen und den Preis in die Höhe zu treiben, dann gehöre ich vergesellschaftet.
gibt es statistiken zum leerstand bei vonovia?

sieht für mich nicht danach aus als ob sie es absichtlich leer stehen lassen um das angebot zu verknappen
War jetzt eher 'ne generelle Aussage, weil sowas immer mal vorkommt.
Mach mal Fenster auf Kipp, Mausi
“DDR 2.0” Das ist genauso geschwurbel wie bei den schwurblern. Söder ist ein Schwurbler. Ich empfehle ihm bisschen Kanabis zum runterkommen
Des Teufels Blattsalat kommt MP Söder nicht ins Haus! Beneblung der Sinne erfolgt da nur nach Reinheitsgebot!
Jeder hat was zum Eigentum zu sagen aber was ist mit bezahlbaren Wohnraum ? Macht euren scheiss Job nicht nur für die scheiss Lobbygruppen die euch die ganze Zeit am arsch kleben, ihr Arschlöcher. Dann wär das gar kein Thema.
Die Enteignung von diversen Wohnungen, die sich gerade im Besitz von Konzernen wie Vonovia befinden, ist ein Fehler. So, da, ich habe es gesagt.
Enteignet die ganzen Heuschrecken-Konzerne vollständig, inklusive komplettem Vermögen.
du weißt schon, dass das in Deutschland nicht ohne Bezahlung geht? Wenn Berlin gerne Vonovia hätte, kann es die Aktie einfach am Aktienmarkt kaufen.
Würde momentan ca. 16,75 Mrd. Euro kosten.
Kannst du mir bitte für Dumme erklären, wie das helfen soll? Vorallem, weil man bei Enteignung sowieso für die Wohnungen zahlt, und das grösste Problem fehlender Wohnraum ist.
Wenn ich 100 Wohnungen habe, aber 200 Familien, dann gibt es weder im Kommunismus noch im Anarchismus oder im Kapitalismus eine Möglichkeit, alle unterzubringen. Es muss mehr gebaut werden, Punkt aus.
Die Konzerne bauen ja nicht genug, die Zahlen Gewinne nur an Aktionäre aus. Ne Gesellschaft muss das Ziel haben mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es ist nicht so schwer wenn du mal dein Hirn einsetzen würdest, statt hier 50 Kommentare reinzuspammen.
Es gibt immer noch einige Wohnungen die in Deutschland leer stehen und viele Appartments werden schlecht in Stand gehalten.
Ja es muss einmalig bezahlt/ausgezahlt werden, aber danach werden Menschen nicht mehr Jahr(zent)e ausgesaugt.
Meiner Meinung nach würde es auch helfen Baugenossenschaften mehr zu fördern z.B. denen fette Bautöpfe anzubieten, dann würde der Wohnraum sozialer verteilt werden.
Ja es muss einmalig bezahlt/ausgezahlt werden, aber danach werden Menschen nicht mehr Jahr(zent)e ausgesaugt.
Naja… zumindest die Gruppe Menschen, die in einer der vergleichsweise wenigen dann vergesellschafteten Wohnungen wohnen.
Wer heute eine Wohnung sucht, dem ist damit nicht geholfen, sondern der darf trotzdem auf dem ruinösen Markt mit den ganzen anderen um die Mangelware Wohnraum kämpfen.
Wenn nicht sofort alle Probleme damit gelöst werden, dann lieber nicht machen?
Nein, das sage ich nicht.
Ich denke nur, man sollte auch realistisch draufblicken und benennen können, was die Limits und Schwachstellen dieses Plans sind.
Warum auch nicht? Das Thema hat in bestimmten Bubblen einen ziemlichen Hype und sowas endet nicht selten in enttäuschten, weil überzogenen Erwartungen.
Nicht direkt, aber es macht einen erheblichen Unterschied, ob durchschnittlich 166 Euro pro Wohnung und Monat (Vonovia) aus dem Wohnungsmarkt an die Aktionäre fließen oder von einem gemeinwohlorientierten, neuen Vermieter für sozialen Wohnungsbau eingesetzt werden.
Mal davon ab, dass der Staat wohl weniger Profit aus den Wohnungen schlagen wird als Vonovia, damit die Mieter überhaupt etwas davon haben, muss er mit diesem Geld primär die erfolgte Enteignung/Vergesellschaftung refinanzieren. Die Wohnungen kriegt er ja nicht einfach so. Das Geld steckt er also erst mal in diese Immobilie, bzw Vonovia, bevor er damit irgendwann sozialen Wohnungsbau betreiben kann.
Ein Staat ist kein Unternehmen, seine Investments müssen sich nicht kurzfristig rentieren. Von daher finde ich das Refinanzierungsargument immer etwas schwierig.
Wir haben jetzt mehrere Jahrzehnte versucht, den Wohnungsmarkt durch Privatisierungen effizient zu machen. Offensichtlich kann er aber nur die Bedürfnisse der Investoren, aber nicht die der Bewohner bedienen. Wird Zeit mal wieder einen anderen Ansatz zu versuchen.Ein Staat ist kein Unternehmen, seine Investments müssen sich nicht kurzfristig rentieren.
Ein Staat nimmt aber wie ein Unternehmen Schulden auf, die er bedienen muss und auf die er Zinsen zahlt. Das Geld dafür landet in diesen Bestandswohnungen, aber nicht in zusätzlichem Neubau.
Wird Zeit mal wieder einen Ansatz zu versuchen.
Das stimmt. Ich denke, dass der Staat hier bei weitem noch nicht die Breite seiner verfügbaren Werkzeuge tatsächlich nutzt, um beispielsweise Leerstand, Spekulation, Zweitwohnsitze, Ferienbuden, etc zu steuern. Die Profitabilität dieser Sachen kann der Staat mit gezielten fiskalischen und gesetzlichen Mitteln klar beeinflussen. Berlin ist da schon einen Weg gegangen, mit Milieuschutzgebieten, Vorkaufsrechten, Zweckentfremdungsverboten und Grundsteuer C für unbebaute (Spekulation) Grundstücke gibts jetzt auch. Diese Regeln müssen dann jedoch auch durchgesetzt werden und da krankt es halt oft. Für wohl einen Bruchteil des Betrags für die Enteignung könnte man auch eine Behörde mit Zähnen schaffen, die tatsächlich durchsetzt, was heute schon gilt, zum Beispiel.
Hat eigentlich jemand dazu statistiken wieviele wohnungen gebraucht werden und wieviele derzeit gebaut werden?
Bedarfsanalyse vom Bund Dort rechnet man mit einem jählichen Neubaubedarf von 320.000 Wohnungen bis 2030. Die letzte Zahl an Neubauten ist dort von 2023 und ist 294.400.
ja, gut. jetzt wäre noch interessant wieviel geld das bauen kostet und wieviel geld durch die späteren mieteinnahmen wieder zurückfließt
Unter dem Artikel ist eine Infobox: 1,4 Millionen.
Downvote? Bei mir steht:
Laut einer Studie des Pestel-Instituts aus dem Jahr 2026 fehlten Ende 2024 mehr als 1,4 Millionen Wohnungen in Deutschland. Ende 2022 lag das Defizit noch bei rund 700.000 Wohnungen. …
Wenn Söder es nicht mag, muss es was gutes sein. hustfetischhaftes Wurstgefresseräusper
Words to live by
Das Potential von effizienterer Wohnraumnitzung wird mal wieder ignoriert. Private haben kein Interesse den Wohnraum pro Person zu senken, gibt ja gleich viel Geld bei weniger Abnutzung andersrum. Ausserdem wird das verkaufte Gut knapper.














